Wir waren für eine Woche Volunteere bei einem Projekt zum Schutz von asiatischen Elefanten im Nordosten von Thailand.
Das Projekt soll ein Umdenken in den Köpfen der Einheimischen hinsichtlich des Elefantentourismus bewirken. Viele verdienen nämlich ihr Geld auf Kosten der Elefanten mit Elefantenshows oder Elefantenreiten. Dabei werden die Elefanten stundenlang ohne Auslauf in der Sonne angekettet oder mit dem Bullhook geschlagen, um ihnen Kunststücke beizubringen oder in die lauten Städte gebracht und dort stundenlang ohne Wasser zum Betteln umhergetrieben. Ganz schrecklich!
Das Projekt in Surin hat Platz für 12 Elefanten und sichert den Elefanteneigentümern ein wöchentliches Einkommen, im Gegenzug versichern sie an keinen Elefantenshows oder -reiten teilzunehmen. Die Elefanten im Projekt bekommen täglich mehrere Stunden Auslauf, um sich frei bewegen und baden zu können. Außerdem kriegen sie mehrmals täglich frisches Futter, ausreichend Wasser und einen Unterstellplatz im Schatten, der regelmäßig gesäubert wird.
Es war einfach traurig den Unterschied zu anderen Elefanten zu sehen, denen so etwas nicht ermöglicht wird.
Unsere Aufgaben während unserer Projektwoche waren zum Bsp. Zuckerrohr für die Elefanten schlagen und verteilen oder die Unterstellplätze der Elefanten sauber machen und das Heu wegfahren. Jeden Tag konnten wir mit den Elefanten spazieren gehen und sie beim freien Auslauf beobachten. Zwei mal waren wir sogar mit ihnen baden. Das war krass! Wenn sich so ein 4 Tonnenriese ins Wasser legt und du sollst ihm dann den Rücken schrubben. Wahnsinn!
Es war für uns jedenfalls eine ganz besondere Erfahrung, die wir nie vergessen werden!
Zwei mal waren wir auch in der Schule im Dorf und haben mit den Kindern gespielt und ihnen ein bisschen Englisch beigebracht.












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