Hallo ihr Lieben!
Wir konnten die letzten beiden Wochen noch schöne Orte auf der Südinsel erkunden und sind nun nach einer ganzen Umrundung wieder zurück in Blenheim zum Arbeiten, da die Weintraubenernte ansteht.
Wir hatten Gelegenheit Gletscher zu sehen, konnten tolle Wanderungen machen, haben einen Fjord gesehen und viele Tiere beobachtet. Die Südinsel ist wirklich so vielfältig! Man kann innerhalb eines engen Radius unheimlich verschiedene Natur finden! Einfach toll.
Die nächsten 2 Bilder zeigen den Routeburn Track. Das ist neben dem Abel Tasman Coast Track ein weiterer der 9 Great Walks Neuseelands. Wir brauchten sogar einen 2. Anlauf wegen schlechtem Wetter, um eine Tageswanderung machen zu können.
Hier könnt ihr Bilder vom Milfordsound sehen. Das ist einer der bekanntesten Fjorde in Neuseeland. Hier haben wir eine Bootstour gemacht und wurden mit schönem Wetter beglückt. In der Region sind ca. 200 Regentage im Jahr, deshalb haben wir uns sehr über Sonnenschein gefreut.
Hier haben wir eine Tageswanderung auf einem weiteren Greatwalk, dem Kepler Track, gemacht. Diese Wanderung war bisher auch die härteste, da es ziemlich steil war und insgesamt 28 km lang. Aber für diese Aussicht hat sich das gelohnt!
Nach dem einzigartigen Fjordland ging es weiter in die Region der Catlins. Das ist eine tolle Küstenregion mit viel Wäldern und verschiedenen Tieren. Wir konnten Gelbaugenpinguine sehen, Seelöwen, Robben und Schafe waren natürlich auch dabei! Der Slopepoint ist der südlichste Punkt Neuseelands.
Dunedin, als etwas größere Stadt, war mal wieder eine schöne Abwechslung für uns.
Moeraki Rocks in der Nähe von Dunedin
Elephant Rocks
Als nächstes führte uns der Weg zum Mount Cook, dem höchsten Berg Neuseelands. Das Wetter war leider nicht auf unserer Seite. Nachdem Regen und Wind stärker wurden und es zu hageln begann, brachen wir unsere Wanderung ab. Als das Wetter wieder besser wurde wagten wir uns dann doch noch auf eine zweite Wanderung zum Tasman Lake. Diesen See gibt es erst seit etwa 30 Jahren und er ist entstanden aus geschmolzenen Eisbrocken, die durch Erdbeben vom Gletscher abbröckeln. Es ist der kälteste See Neuseelands und es schwimmen immernoch Eisschollen darin.
An klaren Tagen hat man vom Lake Pukaki einen tollen Blick auf den Mount Cook. Bei uns war es leider bewölkt, aber an dem See war es trotzdem sehr schön.
Anschließend ging es zum Lake Tekapo, der genauso wie der Lake Pukaki eine schöne strahlende blaue Farbe hat. Diese kommt vom Felsmehl, das durch Voranschreiten des Gletschers entsteht und durch die Flüsse in den See getragen und dann durch die Sonne reflektiert wird.
Letztes großes Highlight hatten wir in Kaikoura. Dort waren wir nochmal ganz nah an Robben dran, als wir eine 3 Stunden Wanderung um die Halbinsel gemacht haben. Den Tag danach haben wir eine Whale Watching Tour mit dem Boot gebucht, um Pottwale zu sehen, hatten aber leider kein Glück. Dafür waren wir ganz nah an bis zu 100 Delfinen (Dusky Dolphin & Hector Dolphin), die ganz tolle Sprünge im Wasser gemacht haben. Von daher hat sich die Fahrt dennoch gelohnt.
So nun seid ihr mal wieder im Bilde! Wir drücken euch!
M&A