Samstag, 5. September 2015

Elefantenprojekt in Surin


Huhu!
Wir waren für eine Woche Volunteere bei einem Projekt zum Schutz von asiatischen Elefanten im Nordosten von Thailand. 

Das Projekt soll ein Umdenken in den Köpfen der Einheimischen hinsichtlich des Elefantentourismus bewirken. Viele verdienen nämlich ihr Geld auf Kosten der Elefanten mit Elefantenshows oder Elefantenreiten. Dabei werden die Elefanten stundenlang ohne Auslauf in der Sonne angekettet oder mit dem Bullhook geschlagen, um ihnen Kunststücke beizubringen oder in die lauten Städte gebracht und dort stundenlang ohne Wasser zum Betteln umhergetrieben. Ganz schrecklich!

Das Projekt in Surin hat Platz für 12 Elefanten und sichert den Elefanteneigentümern ein wöchentliches Einkommen, im Gegenzug versichern sie an keinen Elefantenshows oder -reiten teilzunehmen. Die Elefanten im Projekt bekommen täglich mehrere Stunden Auslauf, um sich frei bewegen und baden  zu können. Außerdem kriegen sie mehrmals täglich frisches Futter, ausreichend Wasser und einen Unterstellplatz im Schatten, der regelmäßig gesäubert wird.

Es war einfach traurig den Unterschied zu anderen Elefanten zu sehen, denen so etwas nicht ermöglicht wird.

Unsere Aufgaben während unserer Projektwoche waren zum Bsp. Zuckerrohr für die Elefanten schlagen und verteilen oder die Unterstellplätze der Elefanten sauber machen und das Heu wegfahren. Jeden Tag konnten wir mit den Elefanten spazieren gehen und sie beim freien Auslauf beobachten. Zwei mal waren wir sogar mit ihnen baden. Das war krass! Wenn sich so ein 4 Tonnenriese ins Wasser legt und du sollst ihm dann den Rücken schrubben. Wahnsinn!

Es war für uns jedenfalls eine ganz besondere Erfahrung, die wir nie vergessen werden!












Zwei mal waren wir auch in der Schule im Dorf und haben mit den Kindern gespielt und ihnen ein bisschen Englisch beigebracht.



Sonntag, 30. August 2015

Eine Woche in Laos

Hallöchen!

Wir haben die letzte Woche in Laos verbracht und hatten Gelegenheit die drei Orte Luang Prabang, Vang Vieng und die Hauptstadt Vientiane anzusehen.

Laos hat uns sehr gut gefallen! Es ist ein sehr grünes Land mit vielen Bergen und Felsen. Uns hat besonders die Ruhe in dem niedlichen Städtchen Luang Prabang gefallen. Hier kam es uns so vor als wenn die Uhren ein bisschen langsamer laufen. Da sind wir schön herum geradelt und waren abends auf dem Nachtmarkt.

Nach einer spektakulären Busfahrt mit einem rasanten Fahrer, einigen Schlaglöchern, ab und zu Rindern auf der Fahrbahn und einer atemberaubenden Aussicht auf die Berge, kamen wir in Vang Vieng an. Dort waren wir einen Tag mit einem Guide wandern und den zweiten Tag klettern.

   Trekkingtour Vang Vieng

    Barbecue am Fluss

   Ausblick beim Klettern






In Vientiane waren wir wieder mit dem Fahrrad unterwegs, haben uns einige Tempel angesehen und waren in einer Ausstellung zu Folgen der Splitterbomben, die während des Vietnamkriegs über Laos abgeworfen wurden. 







Eine Woche war uns wirklich zu kurz für dieses tolle Land! Hier wollen wir gern nochmal herkommen!

Freitag, 21. August 2015

Hoch hinaus in die Berge nach Sapa

Hallöchen liebe Freunde!

Sapa liegt 1700 m hoch und ist von Bergen und Reisterrassen umgeben, sieht einfach wunderschön aus! Von hier hatten wir auch Ausblick auf den Fansipan (3143 m), den höchsten Berg Vietnams.

Wir hatten 2 Tage wunderbares Wetter. Einen Tag haben wir eine geführte 12km Wanderung zu 3 umliegenden Dörfern von traditionellen Bergvölkern gemacht. Der Ausblick war einfach traumhaft und die Dörfer auch sehr interessant. 

   Mit Gummistiefeln bewaffnet ging es 
   zur Wanderung








An unserem zweiten Tag haben wir uns einen Roller ausgeliehen und sind zu einem Wasserfall und einem Bergpass gefahren. Anschließend ging es noch auf den Stadtberg.



   Silverwaterfall




Hanoi und die Halongbucht

Huhu ihr Lieben!

Nun haben wir auch die Hauptstadt Vietnams, Hanoi, besichtigt. Kurzgefasst lässt sich sagen: heiß, geschäftig, chaotisch, Motorbikes in Hülle und Fülle, verwinkelte Gässchen (super zum Verlaufen) und willkürliche Preise (noch krasser als in den anderen Orten).
In der Stadt haben wir uns als erstes das Hoa Lo-Gefängnis angesehen. Das Besondere daran war, dass dieses Gefängnis von beiden Seiten mal betrieben wurde. Erst haben bis 1954 die Franzosen vietnamesische Kommunisten dort gefoltert und später nach dem Machtwechsel haben die Nordvietnamesen Amerikaner in diesem Gefängnis festgehalten (angeblich nicht mehr so brutal, aber wer weiß das schon).
Außerdem haben wir uns noch die St.Joseph Kathedrale, das Ho-Chi-Minh-Denkmal, das Lenin-Denkmal und die alte Zitadelle angeschaut.

   St.Joseph Carhedral

   See in Hanoi


    Zitadelle in Hanoi

Und an einem Tag ging es zur früheren Hauptstadt Hoa Lu mit anschließender Bootstour zu 3 Höhlen.

    Alte Hauptstadt Hoa Lu









Anschließend haben wir einen 3-Tagesschiffscruise in der Halongbucht gemacht. Dabei war eine Nacht auf dem Schiff und eine Nacht auf der Insel Catba. 
Während der Schiffsfahrt konnten wir eine Std Kayak fahren, ein Trekking auf Monkey Island machen, eine riesige Höhle besichtigen und baden gehen. Wir hatten alle Tage super Glück mit dem Wetter, da hat alles umso mehr Spaß gemacht!

   Unser Schiff "Dragon Gold Cruise"


   Kayaken





   Kochstunde auf dem Schiff

   Tandemtour auf Catba Island